über Familie, Tim und Mitja, Osterferien, Chorfahrt, Frühlingsfest, Sommer, Endspurt und den Ausblick!
Die Zeit zwischen den Karnevals- und den Osterferien verstrich ohne nennenswerte Ereignisse. Doch gleich wenige Tage vor den Ferien sollte mit der Ankunft von Mitja und Tim der ereignisüberladene März starten. 2 Wochen meine Jungs am Start. Das war ein Fest. Noch dazu Ferien. Ein großer Haufen geheimer und weniger geheimer Geheimereignisse wartet darauf, hier erzählt zu werden. Wird er aber nicht. Stattdessen ein kleiner jugendfreier Auszug aus dem von Mitja geführten Reisetagebuch (coole Geschichte sowas – danke Mitja):
6 Tag:
„7 Uhr in der Früh. Jannis ist ein grausamer Bastardo!!! Nicht nur seinen Wecker hat er uns freundlicherweise hingelegt, auch die Lampe, die die letzten Tage schrott war, scheint wieder zu funktionieren. Ach ja wir wollte ja mit ihm in die Schule zur Arbeit. Also duschen und los. Trotz der Eile haben wir den Bus verpasst und nehmen nun ein Taxi. Angekommen zeigt Jannis uns seinen Hort des Schaffens und der Inspiration. Macht Alles auf den ersten Blick einen sehr netten Eindruck, genau wie Jannis sein Chef der Segundo. Dass Jannis ne halbe Stunden zu spät kommt, scheint hier niemanden zu stören, und auch nach Anmeldung geht man das ganze erst mal ruhig an. Erst muss sich noch umgezogen werden, dann folgen wir Jannis auf den Spielplatz wo er einen Graben für die Bewässerung freischaufeln soll. Fazit nach eineinhalb Stunden (zumindest theoretischer) Arbeitszeit: ein 3 Meter langer etwa 10 Zentimeter tiefer Graben und Rückenschmerzen bei Jannis. (Anm. d. R: vom Autor so nicht ganz korrekt dargestellt
) Wir haben uns derweil die Zeit mit Sprüche klopfen, rauchen, Schokohörnchen und Bocadillos vertrieben. Später geht’s noch mit Anna und ihren Kiddies in die Turnhalle und mit Sarah in die Bastelklasse. Die macht uns ganz schön fertig, man bin ich froh dass ich den Stress nicht jeden Tag habe. Nach der Schule geht’s dann kurz nach Hause und dann ins Einkaufszentrum, was allerdings aber eher halb erfolgreich zu Ende geht. Abends n ruhigen gemacht. Muss auch mal sein…“
Das Ende ihres Besuches sollte sich folgendermaßen abspielen: 2 Tage bevor die beiden Lieblings-chaoten wieder in den Flieger nach (komischerweise zu dieser Zeit schneebedeckt) Deutschland steigen sollten, landete der Flieger mit meiner Familie. Wachablösung mit kleiner Überschneidung sozusagen. Also nochmal das ganze Reiseführerprogramm. Na super. Der Vorteil: Eine Woche Hotel im Süden und Mama zahlt. Außerdem mag ich meine Familie sehr.
Hotel Mama für 2 Wochen ist insofern zwingend notwendig, als das ich für den März durch eine ungünstige Verkettung mystischer Umstände einfach mal sowasvon Pleite bin…
Naja. Erster Familienurlaubstag: Tim und Mitja sind per Bus in den Süden (wo unser Hotel war) gekommen damit nach einem Strandtag in den Dünen die Drei Musketiere des Nachts in eine schreckliche Mission ausziehen konnten. Party mit deutschen Pauschaltouristen. Wir haben uns ganz gut geschlagen. Immerhin waren auch einige Skandinavier da…
Dann ging es wirklich in den puren Familienurlaub und der war auch richtig schön.
Nachdem nun endlich die (hoffentlich) letzte meiner 5 Besuchsphasen abgeschlossen ist, die Osterferien schon einige Wochen zurück liegen und auch Jannis Konto wieder schwarze Zahlen schreibt, fühle ich mich gut gerüstet und bereit für den Endspurt.
Die Zielgerade hat ein grandioses Chorwochenende auf Teneriffa eingeleitet. Endlich ist man sprachlich weit genug, die ganzen Leute gut kennen zu lernen. Zusammen mit Susi und Nine haben wir drei Deutschen den Laden ziemlich mit gerockt. Das war echt so geil!
Die verbleibende Zeit kann man mittlerweile fast schon zählen. Man muss sich aber beherrschen, dass zu tun – denn die letzte Zeit wird die beste, das merkt man jetzt schon. Und die will man genießen. Dementsprechend gebe ich mir alle Mühe meine Gedanken auf das hier und jetzt zu konzentrieren.
Genug geschwafelt ich bin raus.
Peace!